Fejø

Aus Minecracy
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Freies Land Fejø
Spielwelt Welt 5
Amtssprache Feröinisch
Projektinhaber und
Bürgermeister
10.png Costamiri

Unter dem Freiem Land Fejø versteht man ein Gebiet im Nordosten der Welt 5. Das Gebiet umfasst grob einen Tannenwald innerhalb eines Schneebioms. Innerhalb dieses Gebietes gibt es einige kleinere Siedlungen, die sich seit jeher in einer strengen Zusammenarbeit gefunden haben. Sie und ihre Einwohner eint eine tragische Geschichte.

Namensherkunft

Die genaue Bedeutung des Wortes 'Fejø' ist der heutigen Generation nicht mehr bekannt. Wohlbekannt ist allerdings eine Überlieferung, nach der die Ahnen der heutigen Einwohner ihr Land noch 'Ferø' nannten und es einigen Veränderungen der feröinischen Sprache gefolgt ist, dass das Land nun Fejø genannt wird.

Historie

Herkunft und Siedlerepoche

Die Geschichte der Siedlungen im Freien Lande Fejø geht weit in die Vergangenheit zurück. Die frühesten der frühen Vorfahren der heutigen Feröinen, so die Sage, zogen einst durch die Weiten der Welt 5, um nahrhaftes Land zu finden und dort eine Siedlung zu errichten. Zwischen Mesa, Wüsten und einem Eisbiom trafen sie auf fruchtbares Grasland an einem ertragreichen Meer und ließen sich dort nieder. In den Jahrhunderten ihrer Geschichte bevölkerten sie die ganze Halbinsel, errichteten mehrere Siedlungen und stießen auf in die Seefahrt. So lebten sie an diesem Ort ihres Glückes lange Zeit und konnten ihre Ideale gegen alle Einflüsse der außenstehenden Welt bewahren. Doch das Glück währte nicht ewig und so ereignete es sich, dass eines Tages auch ein anderes Volk in diese nördliche Gegend vordrang und dabei keinesfalls gewillt war, in Frieden mit den bisherigen Bewohnern der Halbinsel zu leben. Die Mizener errichteten nicht nur eine eigene Siedlung unweit der Feröiner, sondern beanspruchten auch die Herrschaft über das gesamte Grasland, welches den Feröinern gehörte. Versuche eines Kompromisses zu einem friedvollen Zusammenleben waren nicht erfolgreich und es entbrannten Konflikte ungeahnter Reichweite. Die friedlebenden Feröiner konnten sich gegen die neuen Siedler nur schwer verteidigen und mussten sich immer weiter aus ihren einstigen Siedlungsgebieten verdrängen lassen. In einem letzten Akt entschloss sich eine Reihe voll stolzer Feröiner und Feröininnen, ihre letzte Siedlung nicht gegen die Mizener Aggressoren zu verteidigen oder sich ihrer Herrschaft zu unterwerfen. Stattdessen riefen sie ihre Brüder und Schwestern dazu auf, mit ihnen aufzubrechen und eine neue Heimat zu suchen, wie es ihre Urahnen einst taten. So zogen nun anderthalb Dutzend Feröiner gen Osten, um den Aggressoren zu entfliehen und neue fruchtbare Lande zu finden. Sie durchschritten kilometerweite Leere, überquerten Flüsse und Seen und durchquerten ein zweites Schneegebiet um endlich einen Ort zu finden, der so wundervoll wie ihre einstige Heimat sein konnte. Doch mussten sie einsehen, dass sie bis an ihr Lebensende die Weiten der Welt durchqueren müssten ohne zu wissen ob es einen solchen zweiten Ort überhaupt gebe. Sie trafen daher eine schwierige Entscheidung, die das Leben ihrer selbst und ihrer Nachfahren bestimmen würde. Sie ließen sich im Tannenwald nieder, an einer zugefrorenen Bucht und nannten dieses Land fortan Fejø. Im Schneewald war es zwar kalt und unwirtschaftlich, doch mussten sich die Feröinen diesen Herausforderungen stellen. An einem Ort, den sie selber als zu abschreckend einschätzten, wägten sie ihren Schutz als hoch genug ein. Niemals solle eine fremde Kultur erneut die feröinische an den Rand der Vernichtung bringen. An diesem Ort sollte eine neue Generation gegründet werden, in Ehren der alten Heimat.

Ankunft im Freien Lande

Die Feröiner hatten große Schwierigkeiten in den ersten Jahren. Der stetige Schneefall widerte die Gründer der ersten Siedlung an, sie vermissten ihre alte Heimat und trauerten ihr auch nach all den vergangenen Monaten mit großer Intensität nach. Doch sie schworen sich, ihre Kultur und Sprache nicht aufzugeben und an neuer Stätte wieder Siedlungen aufzubauen. Sie schlossen ihre Zukunft darin, fortan isoliert in der Kälte harren zu müssen, bis ihre Kinder eine bessere Zukunft fänden. Im Wald errichteten sie aus den Tannen des Waldes erste Hütten und bauten diese zu kleinen Häusern aus.

Anbindung an andere Orte

Bedingt durch die Herkunftsgeschichte der Feröiner lebten diese lange Zeit in Isolation und scheuten Kontakte zu fremden Völkern. Bedingt durch die Lage mitten in einem Schneebiom und einer relativ weiten Entfernung zu den größeren westlichen Völkern gibt es keine Straßen oder Pfade in diese Richtung. Einzig zu den Siedlungen Kiirabav Itsees wurden Wege errichtet, die jedoch nicht mit den herkömmlichen Straßen anderer Länder zu vergleichen sind. Bedingt durch die Entwicklungen in der Moderne, die die Existenzängste der Feröiner schwächer werden lassen und Optimismus in friedvolle Kontakte zu anderen Zivilisationen säen, hat sich Fejø zudem zu einer Bahnverbindung bereit erklärt, die auch das weiter östlich gelegene Kiirabav Itsee an die westliche Welt anbinden sollte. Im Norden des Tannenwaldes wurde daher ein Bahnhof am Waldrand errichtet, der Reisende auch auf eine Schienenverbindung in die Orte Vesterby und Skoven führt. Ankömmlinge aus der alten Welt, wie die Feröiner die Weiten der westlichen Zivilisationen nennt, müssen sich bei der Durchfahrt des feröinischen Tannenwaldes jedoch stets der Skepsis der feröinischen Augen stellen.